Autor: Tim Könnel

Höhentrainingslager Kühtai

Für 9 Tage begaben wir uns zusammen mit der Trainingsgruppe um Coach Hans-Peter Tiedje mit 16 Teilnehmern ins Trainingslager ins 2020m hoch gelegene Kühtai nahe Innsbruck.

Höhentraining soll durch den Sauerstoffmangel (der Luftdruck liegt nur bei etwa 80% des Drucks auf Meereshöhe) zu einer körperlichen Anpassung in Form einer vermehrten Hämoglobinbildung führen, sodass anschließend in niedrigeren Höhen intensiveres Training toleriert und in Wettkämpfen härtere Belastungen ausgehalten werden können.

In 9 Tagen galt es, möglichst viele Kilometer und Höhenmeter zu sammeln und sich so auf die anstehenden Wettkämpfe (unter anderem DM 10 km Straße) vorzubereiten.

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Zwei Pfalzmeistertitel für den TuS in Maximiliansau

Am Samstag wurden bei sommerlichen Bedingungen die Pfalzmeisterschaften im 10 km Straßenlauf ausgerichtet. Auf der Wendepunktstrecke am Rheindamm musste man Schatten leider vergebens suchen, sodass sich eine wahre Hitzeschlacht entwickelte.

Zu Beginn bildete sich eine Spitzengruppe aus Lennart Nies, Max Rahm und mir. Nach 3 km in 9:27 min konnte ich mich ein Stück von meinen beiden Verfolgern absetzen und vergrößerte meinen Vorsprung bis zur Wende. Nach Halbzeit in 15:53 min musste ich auf der zweiten Hälfte dann doch ordentlich die Zähne zusammenbeißen und gegen die Überhitzung ankämpfen. Im Ziel zeigte die Uhr dann 32:04 min. Eine Zeit unter 32 min wäre sicherlich schön gewesen, aber unter den aktuellen Bedingungen kann ich mit der Zeit dennoch zufrieden sein. Zweiter wurde Lennart Nies in 32:38 min und 3. wurde Max Rahm in 32:43 min.

Bei den Frauen konnte Natascha Hartl ihren Titel als Pfalzmeisterin ebenfalls verteidigen. Ihre gute Form hatte sie bereits in der Vorwoche mit einer tiefen 18er Zeit beim Citylauf in Kaiserslautern bewiesen. Den Lauf in Maximiliansau teilte sie sich geschickt ein und konnte so die Damenkonkurrenz in 38:48 min mit einem souveränen Vorsprung von fast 2 min für sich entscheiden.

Leider war die Resonanz auch bei diesem Lauf wieder sehr gering. Lediglich 120 Starter bei einer Pfalzmeisterschaft sind schon fast ein Armutszeugnis für das Pfälzer Laufen. Sicherlich hätte der eine oder andere mit einem Start relativ leicht auch eine Podestplatzierung erreichen können. Grade nach fast 3 Jahren ohne Wettkampf sollte der Hunger auf Wettkämpfe ja wieder groß sein und Zeit zum Trainieren war eigentlich genug 😉

Für mich war der Lauf in Maximiliansau der 99. Gesamtsieg bei einem Volkslauf, von daher heißt es jetzt hoffentlich bald die 100 voll zu machen.

Ergebnisse bei runtix.com

Endlich wieder volle Laufwochenenden

Bei gleich 3 Laufveranstaltungen waren Läufer des TuS Heltersberg an den vergangenen Wochenenden am Start.

Den Anfang macht Tom Heuer bei seinem Heimlauf am Donnersbergtrail: Beim Short-Trail über 10km und 400 Hm belegte er in 50:26 min den 3. Platz im Gesamteinlauf und sicherte sich souverän den Altersklassensieg der M50. Den längeren Mid-Trail über 35 km mit über 1000 Hm nahm Danuta Gaj in Angriff. Sie war exakt 5 Stunden auf der schweren Strecke unterwegs und wurde mit dem 8. Platz bei den Frauen belohnt.

Tom auf der Heimstrecke beim Donnersbergtrail

Weiter ging es am Freitagsabend den 27.05. beim Wildsaulauf in Mölschbach. Hier gibt es als Preise immer tolle, selbst geschnitzte Wildschweine. Gegenüber den Vorjahren war die Strecke leicht verändert und so kamen auf 9 km rund 200 Hm zusammen.

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Seppel Kiefer Lauf Bad Kreuznach

Zur 30. Jubiläumsausgabe des Seppel Kiefer Laufs hatten die Lauffreunde Naheland um Cheforganisatorin Jana Eisenbrandt geladen. Unter anderem standen neben Schülerläufen Strecken von 5km, 10km und Halbmarathon auf dem Programm, die um das Stadion im Salinental auf einer 5km Runde ausgetragen wurden. Die amtlich vermessenen Strecken führten hier zuerst an der Nahe entlang und dann durch den Park an und unter den Salinen hindurch. Bis auf etwas Wind wies die Strecke wenige Schwierigkeiten auf, wobei einige enge Kurven und das Überholen der zuvor gestarteten Startgruppen doch teilweise das Tempo ein wenig drosselten.

Jeder 10. gemeldete Teilnehmer erhielt zudem ein Jubiläums-Funktionsshirt. Insgesamt hatten sich etwa 700 Teilnehmer auf allen Strecken eingefunden, was die Organisatoren glücklich stimmte, obwohl sich durch den hohen Andrang und die im Durchschnitt anscheinend wenig auf Pünktlichkeit bemühten Teilnehmer (schadet ja auch nicht mal ne Stunde vorher beim Lauf zu erscheinen, man muss sich ja auch aufwärmen) der Start doch um einige Minuten nach hinten verschob.

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Winterlaufserie Rodgau

Ein schnelles Finale der Rodgauer Winterlaufserie sollte der am 05.März gestartete 10er in der hessischen Stadt werden. Insgesamt hatten 8 Läufer mit einem Leistungsvermögen von 31 min oder darunter gemeldet und die Prämie von 500€ für das Aufstellen eines neuen Streckenrekords lockte bei den Frauen auch Olympia-Teilnehmerin Katharina Steinruck an.

Für mich hieß es nach dem Donnersberglauf noch einmal auch die Form auf vermessener Strecke zu testen, doch ganz so schnell wie von vielen angepriesen fand ich die Strecke in Rodgau gar nicht. Zum einen verliefen 90% der Strecke auf Waldwegen und einige kleine Steigungen, die sich zu 35Hm summierten, vor allem auf den letzten 3 km, machten einem das Leben am Ende eher schwer. Dennoch kann man hier sicherlich zumindest an seine Bestzeit heranlaufen.

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