Saisonabschluss auf der Bahn, und was jetzt?!

Traditionell bildet das vierte und letzte Abendsportfest des TSV Pfungstadt den Abschluss der Bahnsaison. Wie auch schon im letzten Jahr war ich nochmal über 5000m am Start. Nach langen Trainingseinheiten am Berg sollte dieser Lauf noch einmal die nötige Tempospritze für die nächsten Wochen sein und es war eine gute Gelegenheit herauszufinden, ob auch mit einem guten aeroben Grundgerüst ohne viel Bahntraining noch eine schnelle Zeit möglich sein würde.

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Citylauf Kaiserslautern: Elitelauf und Volkslauf

Auf abermals neuer Strecke fand in diesem Jahr schon traditionell der Citylauf in Kaiserslautern statt. Während im letzten Jahr die Runde durch eine Baustelle auf 940m verkürzt war und man so nur auf eine Streckenlänge von 4,7 Km kam, war vom Veranstalter dieses Jahr eine Verlängerung angedacht. Da die Innenstadt jedoch weiterhin nicht komplett zugänglich war, musste eine Schleife entlang des K in Lautern eingebaut werden und dadurch erreichte man nun 1050m, sodass die Gesamtstrecke nun 5,25 km betrug (das als Erklärung für die etwas „schlechten“ Zeiten). Dennoch hat die Veranstaltung ihren Reiz, zusätzlich zum normalen 5 Km Lauf durch das Zentrum gibt es auch einen Elitelauf der durch Einladung zusammengestellt wird. Dort gibt es zahlreiche Wertungskategorien auch für nationale und regionale Läufer, sodass die Veranstaltung auch für diejenigen attraktiv ist, die nicht ganz vorne mitlaufen.

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Der Weg zur 5000m PB über Pfungstadt nach Karlsruhe

Frisch aus dem Trainingslager über Ostern zurückgekehrt, sollte es für mich in den kommenden Wochen endlich wieder auf die Bahn gehen. Der Abstand bis zu einer Topzeit war dabei durchaus knapp bemessen, denn nur 3 Wochen nach der letzten Einheit war schon der Startplatz bei der langen Laufnacht in Karlsruhe gebucht. Was also tun zur optimalen Vorbereitung? Die Wettkampfhärte würde sicherlich noch fehlen, also entschied ich mich für einen Start beim Abendsportfest in Pfungstadt am 08.05.2019, das Ziel hatte ich mit 14:45-14:50 min angesetzt, doch ganz erreichbar war das zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Mit 14:55 min konnte ich dort zwar ein erstes gutes Ergebnis erzielen, doch ob eine Bestzeit nur 10 Tage später bereits möglich wäre blieb fraglich.

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Zum Ende des ersten Halbjahres 2018…

… ging es zum Elitelauf beim Citylauf Kaiserslautern. Mein Körper wünscht sich eine Pause, das wird mir seit ein paar Wochen im Training klar. Irgendwie zwickt es andauernd woanders, nie richtig schlimm, aber ganz angenehm ist es auch nicht. Also habe ich mich entschlossen erstmal eine Pause zu nehmen, quasi als körperliches Anlaufnahmen auf alles, was im Herbst so ansteht, und dann langsam das Training wieder aufzubauen. Doch so einfach aussteigen möchte ich auch nicht, da muss nochmal ein besonderer Wettkampf her. Also entschloss ich mich, wieder beim Citylauf in Kaiserslautern mitzumachen. Für alle die das Rennen dort nicht kennen: man könnte es frei nach dem Motto beschreiben „regionale Spitze gegen internationale Konkurrenz“. Der Ausgang ist dabei freilich vorher schon klar, doch nicht allzu selten springen dabei gute Zeiten heraus, man lässt sich ja doch irgendwie vorne mitreißen und kämpft dann, um nicht ganz so langsam auszusehen gegen die führenden Kenianer. Während die Strecke standardmäßig über den Altenhof verläuft, musste der FCK dieses Jahr umdisponieren und eine andere Runde durch die Stadt suchen. Eine Runde sollte möglichst wieder 1000m lang sein und wenn man Garmin BaseCamp fragt, stimmt das auch erstaunlich genau für die neue Runde, doch fragt man Garmin 920xt am Arm, so wird schnell klar: das war doch ein bisschen zu kurz. 960m etwa hatte der Rundkurs, somit ist der 5er eigentlich ein 4,8er und die Zeiten entsprechend schnell. In einer Gruppe mit drei deutschen Läufern mache ich mich direkt zu Beginn des Laufs auf die Verfolgung der führenden 7 Afrikaner, mit denen einzig Joseph Katib noch mithält. Tobias Riker (Schott Mainz), Maciek Miereczko (sebamed), Felix Wammetsberger (LG Region Karlsruhe) und ich wechseln uns wunderbar in der Führungsarbeit ab und der Zug kommt ins Rollen.

Und los geht‘s!

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Taktik führt zum Erfolg

Am Samstag fanden in Eisenberg die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in der Leichtathletik statt, als Titelverteidiger und nach dem Rennen in Karlsruhe war für mich schnell klar, dass ich auch dieses Jahr wieder über die 5000m antreten würde und so stand schon vor einem Monat die Meldung für dieses Event. Nach Veröffentlichung der Meldeliste war klar, dass es auf ein Duell zwischen Selama Tesfamariam Estopia vom TV Alzey und mir um den Titel hinauslaufen würde. Der Eritreer, der seit zwei Jahren meiner Trainingsgruppe angehört, erfreut sich im Moment hervorragender Form und so konnte er mich vor zwei Wochen beim Lauf in Ingelheim um einige Sekunden distanzieren. Ich hatte mich also schon auf ein schönes und enges Duell eingestellt und genau das sollte es auch werden.

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