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Allgemein

Waldlauf Wörth

Nach Absage der Pfalzmeisterschaften hatte die VLG Maximiliansau nun doch die Genehmigung zur Durchführung einer Laufveranstaltung auf neuer Strecke erhalten. Das Konzept sah den Start in 10er Blöcken mit 45 Sekunden Abstand vor. Los ging es am Badepark Wörth, von hier aus führte die Strecke durch den angrenzenden Wald nach Jockgrim und auf einer Schleife zurück, Höhenunterschied gleich null. Und so war trotz des Waldbodens, der gegenüber Asphalt ein wenig ausbremst, doch mit guten Zeiten zu rechnen. Lediglich der Wind, der jedoch auf dem Großteil der Strecke durch die Bäume einigermaßen abgehalten wurde, erschwerte das Laufen auf dem langen Geraden ein wenig.

Zugelassen waren 250 Starter, doch letztendlich hatten nur 114 Läufer gemeldet. Man sieht, dass zum Einen viele Läufer von den aktuellen Veranstaltungen nichts mitbekommen und zum Anderen, dass es doch einige Zeit dauern wird, wieder größere Felder vom Start zu überzeugen. Oder wie die Rheinpfalz titelte: Den Volkslauf aus dem Dornröschenschlaf erwachen zu lassen.

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2. Läufertag Bad Kreuznach

Frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt heißt es für mich nun, die Vorbereitung auf die anstehenden Wettkämpfe im Herbst, unter anderem über 10 km, zu starten. Was hilft als Motivationsschub hier besser, als eine Bestandaufnahme des aktuellen Leistungsvermögens. Mit vom Wandern dann doch schwerer als gedachten Beinen, entschied ich mich also beim 2. Läufertag in Bad Kreuznach anzutreten. Von der ersten Austragung wusste ich, dass unter der Federführung von Jana Eisenbrandt ein professioneller Wettkampf zu erwarten war, wenn gleich der Blick in die Meldeliste doch etwas mau ausfiel. Mit 85 Meldungen blieb der erhoffte Ansturm sowohl in der Breite, als auch in der Spitze leider aus. Dennoch erfreuten sich alle Teilnehmer an einem super Event, für das ich für das kommende Jahr nur werben kann.

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Läufertag Bad Kreuznach

Weiter im Bahnwettkampf-Programm ging es für mich beim Läufertag in Bad Kreuznach, der die letzte Chance für die Qualifikation zur Junioren-DM für einige bot. Somit war es nicht verwunderlich, dass sich bei eher überschaubaren Starterzahlen letztendlich doch viele Topathleten auch aus Baden-Württemberg an der Startlinie tummelten. Für mich stand die längste Distanz dieser Sommersaison auf dem Programm, meine eigentliche Lieblingsstrecke, die 5000m.

Nach der Hitze der letzten Wochen hatte man bei 28 Grad und leichter Bewölkung doch mit eigentlich optimalen Laufbedingungen gerechnet, doch einer sehr böiger Wind machte für alle Starter die anvisierten Tempoambitionen zu Nichte. Mit mir am Start stand mit Paul Specht der mehrfache Deutsche Jugendmeister über 800m und im Crosslauf. Sein Ziel war es in den Bereich von 14:30 min zu laufen und ich wollte ihn dabei beim Tempo unterstützen. Allerdings mussten wir von Beginn an trotz guter Ablösung einsehen, dass es an diesem Tag einfach nicht möglich war Topzeiten zu erzielen. Wir liefen in Kilometerabschnitten von 3:00 unsere Runde ehe ich 1200m vor Schluss die Führung übernahm und mit einem Antritt eine Lücke reißen konnte. Bei noch 400 verbleibenden Metern betrug mein Abstand 2-3 Sekunden und ich beschleunigte nochmals bevor es in die letzte Runde ging. Doch wer Mittelstreckler kennt der weiß, dass ihnen im Schlussspurt jederzeit noch eine Überraschung zuzutrauen ist und so kam es wie es kommen musste: ab 200m vor dem Ende verringerte sich mein Vorsprung trotz einer 68er Schlussrunde immens. Auf der Zielgeraden trennten uns nur noch wenige Zentimeter und es kam zu einem echten Fotofinish, bei dem ich ich letztendlich mit 12 Hundertstel Sekunden Vorsprung durchsetzen und eine Endzeit von 14:56 min erzielen konnte. Mit der Zeit war ich angesichts der schwierigen Bedingungen tatsächlich zufrieden. Nun steht noch ein 5000m Rennen in Pfungstadt auf dem Plan ehe es auf längeren Strecken weitergeht.

Entscheidung im Pfälzer Berglaufpokal 2019

Was gibt es schöneres, als über zwei Athleten unserer Laufabteilung zu berichten, die sich in einem Duell mit einem spannendem, noch nicht abwägbarem Ausgang, die Krone des diesjährigen Berglauf-Pokalsiegers aufsetzen wollen. Ich meine damit Jonas und Tim. Jonas der Seriensieger, hat seit 2012 immer souverän den Pokal gewonnen und im Jahre 2011 war er hinter Stefan Hinze mit nur 5 Punkten Rückstand 2. In diesem Jahr ist der Ausgang noch nicht entschieden. Tim hat im Moment noch einen knappen Vorsprung von 2 Punkten. Man muss dabei berücksichtigen, dass nur die 4 besten Läufe in die Wertung kommen. Es bleibt also spannend, da in den letzten beiden Läufen – an Potzberg und Kalmit – die Entscheidung fällt.

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