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Lindenseelauf in Rüsselheim

Nach der Absage zahlreicher Silvesterläufe ist es aktuell schwierig, einen Wettkampf zu finden. Umso erfreulicher ist es, dass es noch Veranstalter wie den LC Rüsselsheim gibt, die den Widrigkeiten trotzen und eine Laufveranstaltung auf die Beine stellen. Unter strengen Rahmenbedingungen (Veranstaltung nur draußen mit maximal 250 Teilnehmern, bei denen der 2G Nachweis kontrolliert wurde bevor man überhaupt auf das Gelände durfte und Maskenpflicht) haben die Ausrichter sicherlich noch das Beste herausgeholt.

Und auch sportlich hatte der Lauf einiges zu bieten, insgesamt blieben nämlich sogar 4 Läufer unter 33 min. Die Strecke war für schnelle Zeiten aber auch gut geeignet. Aufgrund von Forstarbeiten wurde aus der Runde eine Wendepunktstrecke, die aber laut der Aussage mehrerer Läufer ziemlich gut zu stimmen schien, denn die GPS Uhren zeigten einträchtig zwischen 9,95 und 10,05 km an. Der Hinweg verlief leicht ansteigend auf breiten und gut zu laufenden Schotterwegen und über eine Autobahnbrücke mit etwa 30Hm, ehe man umkehrte und es dann auf dem Rückweg leicht bergab gut rollen lassen konnte. Die äußeren Bedingungen ließen jedoch eher zu wünschen übrig, denn bei 2 Grad und dichtem Nebel war das Ganze eine eher frostige Angelegenheit.

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DM 10km Straße in Uelzen

1.8.2021: Im Herbst sind nicht gerade viele 10km Läufe angekündigt, deswegen habe ich mich für einen Start bei der 10km DM am 31.10. in Uelzen entschieden. Heute beginnt meine Vorbereitung.

12.9.2021: Ich habe jetzt sechs Wochen im Schnitt mit 100km pro Woche trainiert und meine Vorbereitung ist hiermit beendet.

Was war passiert?

Zu übermotiviert an das Training rangegangen und ich bin komplett leer. Nach einer Pausewoche und einem 10km-Lauf aus der kalten Hose in 33:05min, versuche ich es jetzt nochmal, aber eine ganze Spur gediegener.

19.9.2021: Siehe 1.8.2021, heute beginnt meine Vorbereitung. Sechs Wochen habe ich nun noch Zeit und will mal schauen, was in dieser Zeit noch so geht. 

31.10.2021: Ich stehe tatsächlich an der Startlinie. Gefühlt sind es 30°C, denn das Feld ist sehr dicht und alle drängen sich in die ersten Reihen, um eine gute Startposition zu sichern. Ich fühle mich fit, denn die letzten Trainingswochen liefen erstaunlich gut. Mit 277 Läufern ging es also auf den zwei Kilometer langen Rundkurs durch die Uelzener Innenstadt, der fünf mal zu durchlaufen war.

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Waldlauf Wörth

Nach Absage der Pfalzmeisterschaften hatte die VLG Maximiliansau nun doch die Genehmigung zur Durchführung einer Laufveranstaltung auf neuer Strecke erhalten. Das Konzept sah den Start in 10er Blöcken mit 45 Sekunden Abstand vor. Los ging es am Badepark Wörth, von hier aus führte die Strecke durch den angrenzenden Wald nach Jockgrim und auf einer Schleife zurück, Höhenunterschied gleich null. Und so war trotz des Waldbodens, der gegenüber Asphalt ein wenig ausbremst, doch mit guten Zeiten zu rechnen. Lediglich der Wind, der jedoch auf dem Großteil der Strecke durch die Bäume einigermaßen abgehalten wurde, erschwerte das Laufen auf dem langen Geraden ein wenig.

Zugelassen waren 250 Starter, doch letztendlich hatten nur 114 Läufer gemeldet. Man sieht, dass zum Einen viele Läufer von den aktuellen Veranstaltungen nichts mitbekommen und zum Anderen, dass es doch einige Zeit dauern wird, wieder größere Felder vom Start zu überzeugen. Oder wie die Rheinpfalz titelte: Den Volkslauf aus dem Dornröschenschlaf erwachen zu lassen.

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Saarlandmeisterschaft Saarbrücken Westspangenlauf

Aktuell versuchen immer mehr Veranstalter unter den gegebenen Corona-Beschränkungen Wettkämpfe im Straßenlauf durchzuführen. Diese befinden sich zwar sicherlich noch im Lernprozess, doch was einige von ihnen derzeit auf die Beine stellen ist durchaus beachtlich. So war es in Saarbrücken möglich, sogar die Saarlandmeisterschaften als offenen Lauf über 10 Km durchzuführen. Und das ohne die – wie zum Beispiel beim London-Marathon jüngst durchgeführte – Streckenänderung. So lief der Westspangenlauf in fast gewohntem Stil ab, sieht man mal vom Wellenstart ab, der wie bei einer Biathlon-Verfolgung dazu führte, dass man mit 10 sec Abstand einen Läufer nach dem anderen über die Startlinie losließ. Gesetzt wurde die Liste nach erwarteter Zielzeit und somit hatte ich die Gunst bzw. auch die Bürde, als Erster auf die Strecke zu gehen. Läuft man alleine vorne so ist es nämlich gar nicht so leicht sich zu motivieren die letzten paar Prozent rauszuholen, während einem die nach einem gestarteten Läufer genau ins Visier nehmen können. Und so staunte ich nicht schlecht, als ich nach 3 km meinen ersten Verfolger Fynn Mengele doch ziemlich dicht hinter mir sah. Mir wurde klar, dass es mit dem lockeren Tag heute nichts werden würde und weil ich in den letzten Wochen eigentlich fast nur an der Grundschnelligkeit gearbeitet hatte, war ich mir gar nicht so sicher, ob ich überhaupt das Stehvermögen für die bekanntlich schweren Km 6-8 besitzen würde. Auf der anderen Seite der Saar angekommen musste ich mich also nach 4 Km in Schwung bringen und das gelang mir ganz gut. Fortan konnte ich den Abstand zu den Verfolgern größer halten als die Startabstände, denn wer als Erster über die Ziellinie läuft ist ja in so einem Rennen nicht automatisch der Sieger. Bei km 7,5 ging es auf einer sehr matschiges Waldstück und dort konnte ich zeigen, dass Crosslauf eben doch meine Lieblingsdisziplin ist. Ich beschleunigte noch einmal und nahm nach abermaliger Brückenüberquerung die letzten flachen 1000m an der Saar entlang in Angriff. Mit einem 2:57er Schlussabschnitt erreichte ist das Ziel in 31:30 min. Immerhin die viertbeste Zeit, die ich jemals bei einem Straßenlauf bisher erzielt hatte und freute mich zudem über meinen ersten Straßenlauf-Sieg seit meiner Bestzeit in Schriesheim im März. So kann es also gerne weitergehen und für alle Volksläufer heißt es jetzt fleißig trainieren und die Augen aufhalten, um schon bald ein erfolgreiches Comeback bei den nächsten Wettkämpfen zu starten.

Bestzeit beim Mathaisemarktlauf

Kurzentschlossen hatte ich mich entschieden beim Mathaisemarktlauf in Schriesheim an den Start zu gehen, nachdem mich Christian Alles vom Engelhorn Sports Team dazu eingeladen hatte. Vorweg ohne große Erwartungen, ging ich in der malerischen Kulisse in der Schriesheimer Altstadt an den Start, um 10 leicht profilierte und amtlich vermessene Runden zu bewältigen. Das Feld der Eliteläufer war mit zahlreichen namhaften Athleten aus der Umgebung bestückt und die Sprintprämien, die beide Tobias Riker von Schott Mainz für sich entschied sorgten für ein ordentliches Anfangstempo.

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