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Motivation

#trainingtrotzpandemie

Das letzte Jahr seit Beginn der Einschränkungen aufgrund der Pandemie hat mich – wie wahrscheinlich viele andere Freunde des gepflegten Laufsports auch – schon deutlich in meinem Trainingsverhalten beeinflusst. Im Prinzip konnte ja jeder für sich laufen und trainieren, was das Zeug hält. Manche haben vielleicht sogar mehr Zeit als zuvor gehabt. Unsere gemeinsamen Trainings im Lauftreff habe ich trotzdem schnell vermisst und was richtig fehlte waren die Volksläufe, bei denen man seine Form überprüfen und die Früchte des Trainings ernten kann. Ich bin zwar selbst regelmäßig laufen gegangen, aber zunehmend ohne konkretes Ziel und strukturiertes Training. Dafür war ich ab dem letzten Sommer verstärkt mit dem MTB unterwegs und taste mich da langsam an anspruchsvollere Touren ran.

Nach fast einem Jahr ging es mir jetzt allerdings ziemlich auf den Keks, dass ich schon Mühe habe, mal eine längere Strecke im 5er Schnitt zu laufen 😉 So kam ich Ende Februar, als bevorstehende Öffnungen erst sehr vorsichtig diskutiert wurden, durch die Anregung eines Kollegen (danke Sven!) auf die folgende Idee: Ich habe mir einen neuen Account bei Instagram eingerichtet, in dem ich nach meinen Trainings ein Selfie oder andere Foto, das im Zusammenhang mit dem aktuellen Training steht, zusammen mit ein paar Daten wie Streckenlänge, Zeit, ø-Pace usw. poste und dabei #trainingtrotzpandemie verwende. Damit möchte ich mich zum einen selbst motivieren, wieder regelmäßiger und mit einem Trainingsziel laufen zu gehen und zum anderen könnten andere dasselbe Hashtag verwenden und ihre Trainings bei Instagram posten. Vielleicht kommt auch mal der eine oder andere Tipp dazu, so dass wir uns gegenseitig durch und über diese Pandemie hinweg helfen, die uns doch allen so langsam wirklich auf den Keks geht.

Gerade eine Woche nachdem ich meinen neuen Account angelegt hatte, kam es relativ unerwartet zu so deutlichen Lockerungen, dass wir jetzt wieder in Gruppen bis zu 10 Personen gemeinsam laufen gehen können – natürlich unter Einhaltung der bekannten Regeln. Das haben wir am vergangenen Montag natürlich direkt umgesetzt und es war klasse, nach (für mich) fast genau einem halbem Jahr wieder in der Gruppe zu laufen 😊

Ich bin inzwischen wieder richtig motiviert zu trainieren. Im Moment fühlt es sich an wie ein Neubeginn und von der Form vergangener Tage bin ich noch weit weg. Mit dem Wochenumfang schränke ich mich bewusst ein, damit ich meine Muskeln, Sehnen und Gelenke nicht überlaste. Doch mit etwas Geduld wird das – und dann kann der erste Volkslauf nach über einem Jahr gerne kommen 💪

Also schaut gerne bei mir auf Instagram vorbei (m.art.in.sports), kommentiert die Posts und teilt in eurem Account eure Trainingserfahrungen! Ich werde auf jeden Fall weiter regelmäßig zu meinen Trainings posten und berichten, wie sich die Form entwickelt.

Motivation – über den Wettkampf mit mir selbst

Es ist der 23. Januar, 9:15 Uhr. Draußen sind es -2 Grad und ein böiger Nordostwind.

Ich schaue auf meinen Trainingsplan: 10 Km Tempodauerlauf, nicht grade so das optimale Programm, wenn man sich eigentlich lieber ins warme Wohnzimmer verziehen möchte, aber was soll’s… Laufkleider in möglichst dicker Ausführung an, Schuhe schnüren und los gehts.

Beim Einlaufen wird mir nicht so richtig warm und ich beginne zu überlegen, was einen eigentlich dazu treibt sich das jetzt zu geben, quasi den Wettkampf mit mir selbst einzugehen.

Dieses Gedankenspiel setzt sich in den Tempolauf fort, was schonmal hilft, dass das Ganze schneller rum geht und daraus erkenne ich Grundpfeiler 1: Ablenkung.

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[Martin’s Wette] Neues Jahr, neue Wette!

Nachdem mein letztes Laufjahr nicht ganz so erfolgreich wie geplant verlaufen ist, bin ich voller Schwung und Optimismus ins Jahr 2019 gestartet. Auch wenn es nicht geklappt hat, finde ich die Idee einer Wette mit mir selbst zur Motivationssteigerung nach wie vor gut – und so habe ich mir auch für dieses Jahr wieder Ziele gesetzt: Ich möchte im Laufe des Jahres gerne

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[Heinz vs. Martin] Wende auf den letzten Drücker

Anfang 2018 wollte ich ja eigentlich nur mit mir selbst wetten, um eine dauerhafte Motivation im Training zu haben. Dann kam Heinz mit seiner Wette, dass ich es nicht schaffen würde, über vermessene 10k eine mehr als 30s schnellere Zeit als er zu laufen. Dass das eine harte Nuss sein würde, hatte ich ja direkt vermutet und wahrscheinlich hatten wir beide an Zeiten sub 38:00 gedacht.
Doch dann kam es ja anders und mit zunehmender Dauer meiner Verletzungspause schwand die Hoffnung auf Zeiten in diesen Regionen. Nachdem Heinz Mitte Dezember wegen extrem schlechter Straßenverhältnisse auf seinen Start bei den 10k im Rahmen der Winterlaufserie verzichten musste, hatten wir beide uns wohl mit dem Gedanken abgefunden, dass es bei dieser Wette wohl keinen Sieger geben würde.

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