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Udo und Carsten bei der Crosslauf DM in Sonsbeck

Alter schützt vor Leistung nicht. Und wer die Läufer der M50 und M55 eher im Bericht des Altherrensports, des Rücken-Wohl-Trainings oder der Fango-Therapie verordnet hätte, der konnte sich bei der Crosslauf DM in Sonsbeck eines besseren belehren lassen. Denn die Leistungsdichte war auf dem tiefen 4,1 km Rundkurs extrem hoch. Wer das Rennen noch einmal nachverfolgen möchte, kann dies übrigens auf dem Livestream von leichtathletik.de tun.

Unsere beiden ehemaligen Radprofis und bekannten Haudegen Udo und Carsten, hatten sich vor 6 Wochen zu einem Start bei der DM entschieden, Udo war nämlich gerade in die Altersklasse M55 aufgestiegen und Carsten immerhin im 2. Jahr M50.

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DM 10km Straße in Uelzen

1.8.2021: Im Herbst sind nicht gerade viele 10km Läufe angekündigt, deswegen habe ich mich für einen Start bei der 10km DM am 31.10. in Uelzen entschieden. Heute beginnt meine Vorbereitung.

12.9.2021: Ich habe jetzt sechs Wochen im Schnitt mit 100km pro Woche trainiert und meine Vorbereitung ist hiermit beendet.

Was war passiert?

Zu übermotiviert an das Training rangegangen und ich bin komplett leer. Nach einer Pausewoche und einem 10km-Lauf aus der kalten Hose in 33:05min, versuche ich es jetzt nochmal, aber eine ganze Spur gediegener.

19.9.2021: Siehe 1.8.2021, heute beginnt meine Vorbereitung. Sechs Wochen habe ich nun noch Zeit und will mal schauen, was in dieser Zeit noch so geht. 

31.10.2021: Ich stehe tatsächlich an der Startlinie. Gefühlt sind es 30°C, denn das Feld ist sehr dicht und alle drängen sich in die ersten Reihen, um eine gute Startposition zu sichern. Ich fühle mich fit, denn die letzten Trainingswochen liefen erstaunlich gut. Mit 277 Läufern ging es also auf den zwei Kilometer langen Rundkurs durch die Uelzener Innenstadt, der fünf mal zu durchlaufen war.

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DM Berglauf 2019

Am vergangenen Wochenende ging es für mich nach 11-wöchiger Vorbereitung endlich zur Berglauf DM nach Breitungen in Thüringen. Im Vorfeld war viel über die Qualität des Laufes berichtet worden, zu leicht, zu viel bergab, selbst das Wort „Waldhügelmeisterschaften“ kursierte im Netz. Doch wer die Strecke live erlebte, der wurde schnell eines Besseren belehrt, denn sie verlangte von den Läufern alles ab. Der 13,2 Km lange Kurs wies etliche technische Schwierigkeiten auf. Hier waren neben Steigungen von bis zu 40% an der Hirschwand, die eigentlich mehr einer mit Harvester in den Wald geschlagenen Schneise als einem Weg glich, vor allem auch die extrem steilen Bergabpassagen zu nennen. Man musste sich hier auf Gefälle von bis zu 20% auf ausgewaschenen und wurzelreichen Wegen zwischen Sicherheit und Positionsbehauptung entscheiden – aber wer vorne dabei bleiben will, der weiß, was er da wählt. Ebenfalls zu nennen ist die nicht zu unterschätzende Distanz, denn mit 13,2 Km war es die längste Berglauf DM, die jemals ausgetragen wurde.

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DM 10 km Straßenlauf in Bad Liebenzell

Eine Deutsche Meisterschaft ist immer etwas ganz besonderes. Man hat das einzigartige Gefühl sich mit den Besten der Besten messen zu können und bekommt erstmal so richtig einen Eindruck was Spitzenklasse bedeutet. Das heißt allerdings nicht, dass alles wie selbstverständlich läuft. Während Michael Glöser einmal mehr eindrucksvoll seine aufsteigende Form unter Beweis stellte, verfehlte ich mein gestecktes Ziel klar.
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Pfiat di, Großer Arber!

Am Samstag, dem 10. Juni 2017, stand dann also die im Vorfeld viel diskutierte Deutsche Berglaufmeisterschaft von Bayerisch Eisenstein auf den Großen Arber an. Meine Streckenbesichtigung einige Tage zuvor offenbarte in der Tat zwei sehr kritische Bergabpassagen sowie diverse Streckenabschnitte, die jetzt nicht unbedingt einem Berglauf im klassischen – nämlich alpinen – Sinn entsprechen.

Aber wir sind nun einmal im Bayerischen Wald und nicht im Hochgebirge, auch wenn es hier sicherlich ebenfalls „direktere“ Anstiege gegeben hätte. Schlussendlich hatte man sich jedoch für diese Streckenvariante entschieden. Auf Grund der starken Regenfälle am Abend zuvor und in der Nacht von Freitag auf Samstag hatte man sich seitens der Organisation dazu entschlossen, den Streckenverlauf so zu ändern, dass die steilen und mit diversen Wurzeln und Steinen versehenen Bergabpassagen entfielen, was sicherlich eine richtige Entscheidung war, da ansonsten die Verletzungsgefahr für alle Teilnehmer zu groß gewesen wäre.
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